Terrassenwohnsiedlung in Bregenz

Im Rücken die Bergkette des Pfänder, im Westen die riesige Fläche des Bodensees: in dieser landschaftlich weiten Hanglage öffnet sich der Terrassenbau am Stadtrand von Bregenz mit »hängenden Gärten« und begrünten Innenhöfen kammartig zum See hin. Trotz dieser Traumlage gab es für die Architekten eine schwer zu lösende Aufgabe: um die überwältigende Aussicht zu erhalten galt es, den hohen Lärmpegel ohne aufwendige Schallschutzmaßnahmen zu senken. Die Terrassensiedlung wird nämlich durch ein Verkehrsband aus Straße und Schiene vom See abgeschnitten. Die stadtseitige Ecke des Baublocks markiert ein viergeschossiger, leicht gekurvter Bautrakt, der für die anschließenden Wohntrakte ein Lärmschild bildet. Das Sockelgeschoß, als Atrium angelegt, grenzt die im Erdgeschoß liegenden Büroräume von den oberen Wohngeschossen ab.

Terrassenwohnsiedlung in Bregenz