Vom Zeitpunkt der Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses bis zur Eröffnung des Wissenschaftszentrums Ende April 1989 vergingen, obgleich es für diesen Bautypus keine Vorbilder gab, nur drei Jahre. Die geographische Lage des Zentrums nordöstlich Helsinkis an der Schnittstelle des sanft dahinfließenden Keravanjoki Flusses und einer vielbefahrenen Eisenbahnstrecke verband auf geradezu ideale Weise die beiden Gegensätze Technik und Natur, die auch dem Entwurfskonzept zugrundeliegen. Die Architektur, die entstand, spiegelt die auseinanderstrebende Dynamik der Natur wieder: störenden und regellosen Strömungen wurden ordnende und ausgleichende Kräfte entgegengestellt. Die Architekten ließen sich zudem von dem Wissen leiten, wie groß das ästhetische Potential ist, das in natürlichen Phänomenen, wie zum Beispiel dem Regenbogen, Blitzen und dem Nordlicht und deren wissenschaftlicher Analyse wirkt. Ein Potential, das die Architekten für die Lösung ihrer architektonischen und landschaftsgärtnerischen Themen sichtbar und nachvollziehbar einsetzten.
