Im Jahre 1876 wird der erste Wettbewerb ausgeschrieben, zwei Jahre später ein zweiter und für den Bau wird ein Grundstück an der Via Nazionale bereitgestellt, der Straße, die zum Sinnbild des wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Aufschwungs Roms nach 1871 geworden war. Der Architekt ist Pio Piacentini und 1883 wird der klassizistische Palast im Beisein der königlichen Familie mit einer internationalen Ausstellung der Schönen Künste eingeweiht. Von dieser Zeit an beherbergt das Gebäude viele namhafte Ausstellungen und wird auch für andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. Das Gebäude erlebt zahlreiche Veränderungen, zuletzt durch Alberta Savinio, aber erst 1984 wird der Palast geschlossen und die eigentliche Restaurierung beginnt, die dem Palast die Form zurückgibt, die ihn auszeichnete und berühmt gemacht hat.
