Einbauten im Hauptbahnhof München

»Bahnhof« ist kleine »Stadt in der Stadt« Reisen - besondere Stimmungen - Ausnahmezeit; das Flüchtige, viele Menschen + Begegnungen; verwirrende Welt von Eindrücken, Erwartungen, Bedürfnissen, Überraschungen- sicher auch mit Angst/Unsicherheit verbunden; oft fröhlich-ausgelassenes Treiben oder übliche Tageshatz. Walter Benjamin beschrieb im »Passagenwerk« den Flaneur/Voyeur, - für Max Beckmann war der Frankfurter Bahnhof Studienort für expressive Stadt-Zirkusszenen, "Vorhölle" zu Welt-Bildern; Champagner mit Quappi B. nach dem Konzert. Damit Münchens Bahnhof nach Kriegszerstörung+ Not-wendigem »Flickerlteppich« wieder ein klares Muster zeige - wie die Baustufen von F. Bürklein 1850 + J. Graff 1880 formulierten wir im Januar 1980 das Ziel: eine helle lichtdurchflutete, transparente Struktur zu »implantieren«.

Einbauten im Hauptbahnhof München