Das Rheinufer südlich des Kölner Zentrums, einst natürliches Schwemmland und später von gründerzeitlichen Villen und Parks geprägt, entwickelt sich zusehends zum attraktiven Bürostandort. Die frei geformten Solitäre der »Cologne Oval Offices« sollen trotz zunehmender Verdichtung dazu beitragen, die Qualitäten des Landschaftsraums zu bewahren. Zudem binden die gestaffelten Baukörper ein bestehendes zwölfgeschossiges Hochhaus in die sonst eher niedrige Umgebungsbebauung ein.Jedes Haus besitzt drei Kerne, um die herum Nutzflächen in Bändern anlegt sind. Dazwischen weiten sich die Flure auf und erlauben so vielfältige Raumaufteilungen. Eigens für die Innenräume entwickelte, akustisch wirksame Deckensegel, die fingerartig zu den Fassaden hin auslaufen, zonieren die Arbeitsbereiche und nehmen Kühl- und Heizdeckensystem, Sprinkler- und Lüftungsanlage sowie Beleuchtungselemente auf. Die Architekten entwarfen Konzepte für Großraum-, Zellen- und Kombibüros samt Leitdetails, der Ausbau erfolgt nach Mieterwunsch. Je nach Bedarf lassen sich die Etagen in drei unabhängige Bereiche teilen.Die großflächig verglaste Fassade erlaubt eine hohe Tageslichtausbeute bis in die Tiefe der Büros. Knapp 5000 außenliegende Klappläden mindern rechnergesteuert den solaren Wärmeeintrag, über Kontrollpaneele in den Büros sind sie auch individuell einstellbar. In sieben verschiedenen Grün- bzw. Rottönen mit invertiertem Punktraster bedruckt verleihen sie der Außenhaut eine lebendige, je nach Witterung und Lichteinfall changierende Farbigkeit. Zudem binden diese regelmäßigen vertikalen Elemente die planen Scheiben unauffällig in die gekurvte Gebäudeform ein.
