Heinrich-Böll-Platz und Kölner Philharmonie

Anmerkung der Architekten: Die Größe des Raumprogramms - Museum und Philharmonie insgesamt 21.791 m² Nutzfläche- ließ erwarten, dass das gesamte Grundstück überbaut werden müsste. Was sollte da aus dem so plausiblen Wunsch der Stadt nach »Durchlässigkeit« werden? Machten nicht die geplanten Verkehrsbauwerke der Aus- und Einfahrten des Rheinufertunnels direkt vor dem Baugrundstück die schöne Idee, die Kölner Altstadt an den Rhein zu holen, wieder zunichte? Wie würde sich die fensterlose Masse des im Programm geforderten Mehrzwecksaales (später Konzertsaal) an dieser Stelle im Stadtbild auswirken?

Heinrich-Böll-Platz und Kölner Philharmonie