Die Vorbereitungen für den Ausbau des Schlosses Morsbroich zu einem Museum für Moderne Kunst begannen im Jahre 1975. Zu dieser Zeit war das Museum in den Räumen des Hauptgebäudes untergebracht, wie es als großbürgerliches Wohngebäude des ausgehenden 19. Jahrhunderts nach dem zweiten Weltkrieg von der Stadt Leverkusen erworben wurde. Die Vorburg mit Ställen und Remisen war nur noch in wenigen Bereichen genutzt; sie befand sich größtenteils in ruinösem baulichem Zustand. Das Programm zur Einrichtung eines Museums war in den zur Verfügung stehenden Räumen nicht zu erfüllen. Hierzu war es notwendig, das Planungskonzept unter Einbeziehung aller Gebäude und des Schlossparkes zu erarbeiten.
