Schloß Gifhorn Kreisverwaltung und Heimatmuseum im Renaissance-Schloß

Der historische Gebäudebestand des Wasserschlosses befindet sich anstelle einer mittelalterlichen Schutzanlage im Mündungsgebiet zwischen den Flüssen Ise und Aller. Im 16. Jahrhundert wurden um den ungleichmäßig trapezförmigen Schlosshof nacheinander Torhaus, Ablagerhaus, Kommandantenhaus, Kapelle und Wirtschaftsgebäude, umgeben von Wallanlagen und vier Bastionen sowie einem Wassergraben, als gut befestigter Fürstensitz errichtet. Bauherren waren Herzöge von Celle und Braunschweig-Lüneburg, als maßgeblicher Architekt wirkte der auch am Celler Schloss beteiligte Michael Clare mit. Dieses dem Ideal des Renaissanceschlosses verpflichtete Konzept ist jedoch regional beeinflusst, in vielen Einzelformen noch mit gotischen Profilierungen der Gewände und Gewölberippen versehen.

Schloß Gifhorn Kreisverwaltung und Heimatmuseum im Renaissance-Schloß
© H. Leiska

Der historische Gebäudebestand des Wasserschlosses befindet sich anstelle einer mittelalterlichen Schutzanlage im Mündungsgebiet zwischen den Flüssen Ise und Aller. Im 16. Jahrhundert wurden um den ungleichmäßig trapezförmigen Schlosshof nacheinander Torhaus, Ablagerhaus, Kommandantenhaus, Kapelle und Wirtschaftsgebäude, umgeben von Wallanlagen und vier Bastionen sowie einem Wassergraben, als gut befestigter Fürstensitz errichtet. Bauherren waren Herzöge von Celle und Braunschweig-Lüneburg, als maßgeblicher Architekt wirkte der auch am Celler Schloss beteiligte Michael Clare mit. Dieses dem Ideal des Renaissanceschlosses verpflichtete Konzept ist jedoch regional beeinflusst, in vielen Einzelformen noch mit gotischen Profilierungen der Gewände und Gewölberippen versehen.

Architektur
Graaf-Schweger + Partner
Standort
Gifhorn (DE)

  • Kulturcampus Paul-Van-Ostaijen in Leuven

    In Leuven haben Lava architecten aus einem alten Missionshaus einen Ort geschaffen, an dem Zirkus, Musik, Theater und Tanz unter einem Dach koexistieren. Starker Schallschutz ist hier Voraussetzung für soziales Miteinander.

  • The Lost Shtetl Museum in Litauen

    Das jüdische Museum in Šeduva erinnert an die Kultur osteuropäischer Kleinstädte vor dem Zweiten Weltkrieg. Lahdelma & Mahlamäki Architects aus Finnland haben mit dem Neubau die kleinteilige Struktur des Orts nachempfunden, dessen Bewohnerschaft 1941 von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet wurde.

  • Wie eine Brücke überspannt der Schuppenpanzer des UCCA Clay Museum die Durchgänge zu den Nachbargebäuden. Wo er die Erde berührt, haben Kengo Kuma & Associates flache Wasserbecken anlegen lassen.

    Museum für Keramikkunst in Yixing

    Mit dem neuen UCCA Clay Museum führt die chinesische Millionenstadt Yixing ihre jahrtausendealte Tradition der Keramikherstellung fort. Unter dem Panzer aus roten Tonplatten öffnen sich Ausstellungsräume mit offenen Holzdachstühlen – ein ausdrucksstarker Ort für die Präsentation moderner Keramikkunst.

  • Das Bühnenhaus des Glasshouse Theatre besteht aus strukturierten Betonfertigteilen, der Bestandsbau des QPAC dagegen aus glattem Ortbeton. Farblich ist die Kontinuität jedoch unverkennbar.

    Glasshouse Theatre in Brisbane

    Das Glasshouse Theatre ergänzt das denkmalgeschützte Queensland Performing Arts Centre um eine fünfte, flexibel nutzbare Spielstätte für Konzerte, Opern, Tanz und Theater. Die Glasfassaden des weit auskragenden Foyers machen die Illusionskunst des Theaters auch nach außen sichtbar.

  • Das Kloster bestand ursprünglich aus vier Flügeln um einen Kreuz­gang. Im Süden schließt eine flache, einschiffige Kirche an. Den Kopfbau mit drei Apsiden, Glockenturm und Querschiff erhielt sie im 13. Jahrhundert.

    Kloster Santa María de Sijena

    Mit der Restaurierung des Klosters Santa Maria de Sijena bewahren Pemán y Franco und Sebastián die Spuren von Zerstörung, Wiederaufbau und Verfall aus 800 Jahren. Jetzt haben sie den Ost- und Nordflügel zu einem Ausstellungsraum für die Kunstschätze des Konvents umgestaltet.

  • Die medizinische Einrichtung hat einen getrennten Eingang an der Ostseite. Eine Pergola aus Betonfertigteilen empfängt die Klienten.

    Übernachtungsschutz und medizinische Einrichtung in München

    Wohnungen für Obdachlose sind oft aus Containern aufgestapelt. Auch der Übernachtungsschutz von Hild und K nutzt die Vorzüge der Vorfertigung. Mit liebevollen Details hat das Münchner Büro jedoch einen robusten Bau geschaffen, der Wärme und Heimatgefühl vermittelt.