Kunsthistorisches Museum Freiburg - Erweiterung im ehemaligen Schlachthof

Der ehemalige Schlachthof ist eines der wenigen Monumente der Stadt, die aus der Restaurationszeit stammen. Er wurde zwischen 1834 und 1836 nach den Plänen des berühmten Orgelbauers Alois Moser erbaut. Stillgelegt während mehreren Jahren, brannte er im Jahre 1975 bis auf die Grundmauern nieder. Der mächtige Dachstock mit abgesetztem Walmdach wurde total zerstört. Trotz des Zustandes der Ruine entschied man sich für den Wiederaufbau als Erweiterung des kunsthistorischen Museums. Man gewann dadurch 1340 m² neue Ausstellungsfläche. Die alten Museumsteile - Hotel Ratzé und Museum »64« - und der ehemalige Schlachthof bekamen einen neuen, gemeinsamen Eingang und wurden durch eine Passage unter der Straße miteinander verbunden.

Kunsthistorisches Museum Freiburg - Erweiterung im ehemaligen Schlachthof
© L. Hilber