Ausgangspunkt der Planung dieses Wohnquartiers war ein nationaler Wettbewerb zur Anwendung einer Holzskelettbauweise in der sog. »Schwedischen Plattformmethode«. Die Gesamtkosten je Hauseinheit waren im Rahmen des Programms des sozialen Wohnungsbaus beschränkt. Dabei stand für je etwa 70 Einheiten eine rd. ein Hektar große Grundstücksfläche zur Verfügung. Darauf wurden, in differenzierter Anordnung, sieben Haustypen verschiedener Größe und entsprechender baulicher Ausbildung erstellt. Dabei war ein mittlerer Preis von 122.000 Gulden je Einheit Vorbedingung, einschließlich des Grundstücks, wobei die Gesamtausführung der Bau- und Ausbauelemente - trotz der angestrebten und erreichten Vielfalt der einzelnen Hauseinheiten - auf Vorfertigung abzustellen war. Städtebaulich war die Eindisposition des Quartiers in den Grachtenverlauf eine wesentliche Vorgegebenheit. Die Häuserzeilen wurden um begrünte Binnenhöfe angelegt.
