Das Haus liegt auf einem von einer tief eingeschnittenen Straße erschlossenen kuppenartigen Eckgrundstück südlich des Isartals mit weiter Rundumsicht. Es bildet den östlichen Abschluß einer neueren Einfamilienhausbebauung, greift den baulichen Duktus der im Süden und Westen liegenden Bauernhöfe auf und fügt sich der zweiseitig steilen Straßenböschung ein. Die bauliche Gliederung ergab sich aus der Entwurfsvorstellung, die optimale Nutzung des Fernblicks zu koordinieren mit einem teilweise umschlossenen Gartenhof. Einem Winkelgebäude mit zwei je 24 m langen Flügeln, überdacht von 30° geneigten Pultdächern, gliedern sich an den Stirnseiten zwei dreiecksförmige Vorbauten mit flacher geneigten Dachflächen an. Zusammen mit einem kleinen Weiher ergänzen sie die Gesamtanlage im Grundriss zu einem Quadrat.
