Das auf einem verhältnismäßig schmalen Hanggrundstück liegende Haus hat die Merkmale einer Architektur, die nicht »die Absurditäten des Lebens« (Saul Bellow) vermehrt, sondern bewusst in seine Umgebung eingefügt ist. Es offenbart innen einen bemerkenswerten Reichtum an Räumen: erster Raumeindruck ist auf der Eingangsebene die lange Halle, in die die plastischen Elemente der Treppen und des Kamins eingreifen. Sie erhält an ihrem Ende Licht durch die Schwimmhalle. Dies ist einer der drei Großräume, in denen -das gleiche Raumthema variiert ist: im Atelier als einfacher Vertikalraum und im Wohnraum als komplizierter Langraum. Das Haus ist auf sechs Ebenen angelegt. Die Hauptebene - Küche, Essplatz, Wohnraum und Elternappartement - ist um eine in den Hang geschobene Terrasse erweitert. Das Kindergeschoss ist über die Bibliotheksgalerie und über das Haupttreppenhaus erreichbar. Die Beschränkung auf die Querwandkonstruktion sichert Flexibilität der Raumgruppen in NS-Richtung.
