Gemeinschaftszentrum der Kunstakademie in Osaka

Der Gemeinschaftsbau, das Kernstück des 1965 begonnenen und in drei Bauphasen realisierten Akademiekomplexes fasst die, entsprechend den dringendsten Forderungen nach Vorlesungssälen und Studienräumen notgedrungen recht isoliert erstellten Bauten für zwölf Studiengebiete optisch zusammen. Zwischen dem Laboratorium und den Bereichen des künstlerischen Schaffens auf einem Platzforum gelegen, erfüllt sie die Funktion, Stätte der zwanglosen menschlichen Begegnung, des Meinungsaustausches und der gegenseitigen geistigen Befruchtung zu sein. Dem baulichen Konzept liegt ein intensives Studium des Lebens der 2500 Studierenden auf dem Campus zugrunde. Der raschen Entwicklung und Expansion (die in der nächsten Zukunft 4000 Studenten erwarten lässt) und den gravierenden Veränderungen, die sich in dieser Zeitspanne sowohl in der Umwelt des Campus als auch in den äußeren Lebensbedingungen und in der geistigen Einstellung der Studenten vollzogen haben, musste bei der Konzeption dieses Baues Rechnung getragen werden.

Gemeinschaftszentrum der Kunstakademie in Osaka
© M. Matsuoka