Von den vier Hauptvertretern der britischen Hightech-Architektur der 90er-Jahre ist das Büro von Michael Hopkins nach Ansicht vieler Beobachter dasjenige, dessen Architektur sich am stärksten gewandelt hat. Das wiederum hat viel mit einem Material zu tun, mit dem Hopkins Architects in den vergangenen zehn Jahren immer häufiger arbeiten: dem Holz. Mit dem »Living Planet Centre« des britischen World Wildlife Fund (WWF) in Woking südwestlich von London setzt das Büro seine Reihe von Holz-Hybridbauten der letzten Jahre fort, die höchste konstruktive Eleganz mit ökologischem Anspruch verbinden. Zur »Ahnenreihe« des neuen WWF-Verwaltungssitzes zählen unter anderem die Kroon Hall der Yale University in den USA, die 2009 mit dem Platin-Standard im amerikanischen Zertifizierungssystem LEED ausgezeichnet wurde, sowie das Londoner Velodrom, das zum ökologischen und ingenieurtechnischen Vorzeigeprojekt der Olympischen Spiele 2012 avancierte.
