Bericht: Kritisch betrachtet: America‘s Cup - Gebäude »Veles e Vents« in Valencia

»Veles e Vents« – Segel und Wind – nennt sich die strahlend weiße Landmarke von David Chipperfield im Hafen der spanischen Stadt Valencia, die während der vergangenen beiden Monate ganz im Zeichen des 32. America’s Cup stand, dem wohl bedeutendsten wie bizarrsten Segelrennen der Welt. In der Rekordzeit von nur elf Monaten nach Gewinn des Wettbewerbs bereits für die Vorregatten im vergangenen Sommer fertig gestellt, gelangte das Gebäude nun beim eigentlichen Cup ins Rampenlicht und konnte seine Qualitäten überzeugend präsentieren: Mit seinen öffentlichen Aussichtsdecks, Bars und Restaurants, Lounges, VIP-Bereichen und Büros für das Management diente es als die zentrale Anlaufstelle während der Großveranstaltung. Unter städtebaulichen Gesichtspunkten kommt ihm daneben eine Schlüsselposition zu bei der Neugestaltung des lange Zeit vor sich hin vegetierenden Hafens, der nun Schritt für Schritt in einen überwiegend kommerziell genutzten, öffentlichen Raum umgewandelt wird. Auch der Masterplan sowie die Gestaltung größerer Freiflächen als Übergang zum angrenzenden Strand, von Parkgelegenheiten und weiteren Einkaufs- und Aussichtsdecks stammen aus der Feder des Londoner Büros.

Bericht: Kritisch betrachtet: America‘s Cup - Gebäude »Veles e Vents« in Valencia
© Hisao Suzuki