Als weithin sichtbares Zeichen bildet das neue Ovaldach am Tor Nord der Frankfurter Messe einen markanten Orientierungspunkt mit hohem Wiedererkennungswert. Auf einer Straßenbrücke platziert, markiert die großflächige Überdachung das Messegelände an der Hauptzufahrt zur Frankfurter Innenstadt aus westlicher Richtung und integriert gleichzeitig ein rund um die Uhr besetztes rotes Gebäude für das Wachpersonal. In intensiver Zusammenarbeit entwickelten Architekten, Tragwerksplaner und Fachfirmen eine vorgefertigte ovale Stahlkonstruktion mit den Abmessungen 42 × 18 Meter. Charakteristisch für den Entwurf ist ein Trägerrost aus sich verschneidenden Flachstahllamellen. Durch die unregelmäßige Anordnung der Lamellen kann die Struktur an verschiedene Geometrien und Auflagersituationen angepasst werden und stellt somit die Matrix für weitere Dächer an anderen Standorten des Messeareals dar.
