London ist nicht das Silicon Valley — aber auch in der britischen Metropole ist die Zahl kleiner, dynamischer Start-up-Unternehmen zuletzt stark gestiegen. Rund zwei Dutzend dieser Firmen bietet seit dem vergangenen Herbst das »Second Home« im Osten Londons eine neue Heimat. Von außen ist der dreigeschossigen, ehemaligen Teppichfabrik ihre industrielle Vergangenheit deutlich anzumerken. Das Betonskelett der Fassade ist wechselweise mit Fensterbändern und dunklen Ziegelbrüstungen ausgefacht. Eine Ausnahme bildet nach dem Umbau das Erdgeschoss: Hier ist die Glas- und Ziegelfront einem röhrenförmigen Wintergarten gewichen, der einen Teil des hauseigenen Restaurants »Jago« aufnimmt. Es dient primär als Mitarbeiterkantine, steht aber auch Passanten offen.
