- Roland Pawlitschko
An der Schnittstelle zwischen Altstadt, neuer Stadtmitte und kleinteiligen Wohngebieten bietet das neue Kinderhaus mit Familienzentrum ergänzende Angebote zu den benachbarten kirchlichen Einrichtungen. Zugleich übernimmt es wichtige städtebauliche Aufgaben: Zum einen schirmt es durch die Lage am südlichen Grundstücksrand sowohl seinen Spielgarten als auch die dahinter liegenden Wohnhäuser von der Straße ab. Zum anderen definiert der 75 m lange Baukörper mit unregelmäßig gefaltetem Satteldach eine klare Kante, die dem heterogenen Stadtraum des ehemaligen Bahnhofsplatzes neuen Halt verleiht.
