Büro- und Ausstellungsgebäude in Osnabrück

Eine öffentlich finanzierte Stiftung, deren Zweck der Erhalt unserer Umwelt ist, sollte bei ihren eigenen Bauvorhaben mit ökologisch gutem Beispiel vorangehen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt verfolgt dieses Prinzip, seit sie 1990 mit den Privatisierungserlösen der Salzgitter AG gegründet wurde. Seit 1991 residiert sie in einer ehemaligen Industriellenvilla samt Park am Rande der Osnabrücker Innenstadt. Weil diese für die Stiftungsarbeit jedoch von Anfang an zu klein war, ließ die DBU in den Folgejahren drei Neubauten auf dem Areal errichten. 1995 entstand das Verwaltungsgebäude der Stiftung von Erich Schneider-Wessling, ein hufeisenförmiger Bau mit seinerzeit hoch innovativer Dreifachverglasung und tragenden Elementen aus Recyclingbeton. Seine Luftdichtheit wurde bereits per Blower-Door-Test überprüft. 2002 folgte das DBU Zentrum für Umweltkommunikation von Thomas Herzog, ein Holzskelettbau, dessen Konferenzsaal Tageslicht durch ein Membrandach erhält.

Büro- und Ausstellungsgebäude in Osnabrück
Ansicht von Osten © Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück?/?Zooey Braun