Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft (Munich Re) hatte das in den 1980er-Jahren für die Siemens Nixdorf Informationssysteme AG erbaute Bürogebäude erworben, um es als Geschäftsgebäude zu nutzen. Der Bestandsbau mit hohen Fensterbrüstungen und nicht öffenbaren, von außen verspiegelten Fenstern bot jedoch weder eine nach heutigen Gesichtspunkten geeignete Arbeitsumgebung noch einen zeitgemäßen, repräsentativen Firmenauftritt. Hinzu kamen Mängel in der Flächeneffizienz und Erschließung, und im Inneren fehlte es an räumlicher Variation. Ein strukturelles Problem stellten die relativ großen Flächenanteile dar, die einst für arbeitsplatznahe Computersysteme bestimmt waren. Diese umfangreichen EDV-Anlagen aus der Ära vor der weiten Verbreitung des PCs waren in den innenliegenden, unbelichteten Mittelzonen der Büroetagen des Nord- und Südflügels untergebracht. Mit rund 9 m waren diese Zonen beim Siemens-Nixdorf-Gebäude erheblich tiefer dimensioniert als es für heute übliche Raumaufteilungsvarianten und Arbeitsplatznutzungen sinnvoll ist.
