Krankenhausbau in Wien

 - Julia Liese

Bereits im Jahr 2008 gewannen die Architekten den Wettbewerb zur Neuordnung des 1891 eröffneten Kaiser-Franz-Josef-Spitals. Aus der einst klar strukturierten, parkartigen Krankenhausanlage war ein Sammelsurium aus Gebäuden und fragmentierten Restflächen geworden. Daher sah der Entwurf vor, Teile der Bestandsbebauung abzubrechen und einige zuvor verstreute Klinikbereiche in einem großen, kompakten Neubau zusammenzufassen. Gebäudekanten und -höhen der Nachbarbebauung aufnehmend, fügt sich das neue Mutter-Kind- und OP-Zentrum in die bestehende städtebauliche Struktur ein. Die innere Organisation folgt einer vertikalen Gliederung: Im Erdgeschoss befinden sich die Ambulanzen, im 1. Obergeschoss das OP-Zentrum mit acht Operationssälen, auf den drei Ebenen darüber die Pflegestationen mit insgesamt 258 Betten – dort sind die Geschosse zum Teil zurückgesetzt und lassen Platz für große Dachterrassen.

Krankenhausbau in Wien
© Werner Huthmacher