Wohnhaus in Chacras

 - Marion Griese

Bei einem der schwersten Erdbeben in der Geschichte Ecuadors im April 2016 wurde das ehemalige Haus der Bauherrenfamilie zerstört. Verwandte überließen den obdachlos Gewordenen ein Grundstück in Chacras, einer Kleinstadt direkt an der Grenze zu Peru. Dort konnte bereits im Mai nach nur zehn Tagen Bauzeit dank der effizienten Zusammenarbeit der hiesigen Kulturinitiative Cronopios und des Büros Natura Futura Arquitectura das neue Heim bezogen werden. Die Präsentation des Entwurfs in sozialen Medien hatte zu zahlreichen Materialspenden geführt, viele Nachbarn, zivile und staatliche Erdbebenhelfer unterstützten den Bauprozess unter Leitung der Architekten.

Wohnhaus in Chacras
© Eduardo Cruz y Natura Futura