Sanierung eines Akademiegebäudes in Amsterdam

Keine eineinhalb Kilometer östlich des Amsterdamer Hauptbahnhofs liegt ein 14 Hektar großes Gebiet, in das die meisten Bürger der Stadt bis heute keinen Fuß gesetzt haben. Hohe Mauern schirmen das ehemalige Areal der niederländischen Marine noch immer vom Rest der Stadt ab. Doch die Tore stehen seit 2015 offen; bis 2018 soll das Militär aus den Gebäuden ausgezogen sein. Auch danach noch wollen sich der Staat und die Stadt Amsterdam neun Jahre Zeit lassen mit der endgültigen Entscheidung über eine Nachnutzung. Das Gebäude 27E steht am Westufer des Marineareals, mit Blick Richtung Innenstadt. Gemeinsam mit seinem ursprünglich baugleichen »Zwilling« wurde es Ende der 50er-Jahre errichtet und diente als Ausbildungsakademie für angehende Elektrotechniker. Im Osten docken die beiden Gebäuderiegel an einen eingeschossigen Verbindungsbau an. Das Haus ist ein zeittypischer, aufgeständerter Stahlbeton-Skelettbau mit flexibel nutzbaren Grundrissen und schlanken Geschossdecken.

Sanierung eines Akademiegebäudes in Amsterdam
Ansicht von Süden © bureauSLA