- Julia Liese
Mit seiner dunkel schimmernden Hülle setzt sich das neu errichtete Haus der Musik bewusst von den weißen und gelben Fassaden seiner geschichtsträchtigen Nachbargebäude ab, ohne zu aufdringlich zu wirken. Glasierte Keramikstäbe bekleiden die Außenwände und changieren je nach Lichteinfall von Rotbraun bis Schwarz. Gleichzeitig erzeugen die variierenden stranggepressten Profile ein vertikales Linienspiel, das in den oberen Bereichen als Lamellenfassade fortgesetzt wird. Zusammen mit unterschiedlich großen Verglasungen ergibt sich ein spannungsvolles Spiel aus geschlossenen, halb-geschlossenen und transparenten Flächen.
