Kunstmuseum Glenstone bei Washington

 - Heide Wessely

Überlange Betonsteine in leicht variierenden Grautönen charakterisieren die Erweiterungsbauten des privaten Kunstmuseums. Weil sie wie einzelne Baukörper in der Landschaft wirken, erhielten sie den Namen The Pavilions. Sie ergänzen einen kleineren Ursprungsbau aus dem Jahr 2006, der in einiger Entfernung auf dem über 1,2 km² großen parkartigen Grundstück liegt und The Gallery genannt wird. Eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft bieten die neuen monolithischen Quader unterschiedlicher Größe nun ausreichend Platz für Kunstwerke aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die der Milliardär und Gründer von Glenstone, Mitchell Rales, zusammen mit seiner Frau, der Direktorin des Museums, über die Jahre gesammelt hat.

Kunstmuseum Glenstone bei Washington
Glenstone bietet Kunst nicht nur im Museum selbst. Auch im rund 1,2 km2 großen Park gibt es Werke zum Beispiel von Jeff Koons oder Richard Serra zu entdecken. © Iwan Baan courtesy of Glenstone Museum