Busbahnhof in Preston

 - Jakob Schoof

Seit seiner Eröffnung 1969 bildete der Busbahnhof im nordenglischen Preston eine große Insel aus Beton in einem Meer aus Asphalt. 80 Bussteige reihten sich an beiden Seiten des 190 m langen, von Building Design Partnership und Ove Arup and Partners entworfenen Gebäudes auf. Die westlich anschließende Freifläche diente als Busparkplatz, den die Passagiere auf behelfsmäßig abgesperrten Gehwegen überquerten, nachdem die ursprünglich angelegten Fußgänger-unterführungen nicht auf Akzeptanz gestoßen waren. Die vier oberen Etagen und das Dach des Bauwerks beherbergen bis heute ein Parkhaus mit 1100 Stellplätzen in Split-Level-Anordnung. Über zwei geschwungene Brücken gelangen die Autos von der Straße direkt ins erste Obergeschoss und wieder zurück ins Freie.

Busbahnhof in Preston
Die markanten, von den Geschossdecken auskragenden Betonfertigteile dienen als Absturzsicherung in den Parkebenen. Ihre schaufelartige Form reduziert das Anprallrisiko für die Autos. © Gareth Gardner