- Jakob Schoof
Das Gebiet südlich des Bregenzer Bahnhofs gehört nicht unbedingt zu den Vorzeigequartieren der Stadt am Bodensee. Wohnblocks aus den 60er-Jahren und größere Bürogebäude säumen hier die Ausfallstraßen. Mit seinem unprätenziösen Äußeren fügt sich der Betonmonolith des Atelier- und Wohngebäudes von Bernardo Bader nahtlos in dieses Umfeld ein und bildet dennoch einen Kontrast zu den deutlich größeren Nachbargebäuden. Das Baugrundstück selbst beschreibt Bernardo Bader als Zufallsfund. Jahrzehntelang war es mit einer nicht mehr betriebenen Trafostation bebaut und hatte wegen seiner geringen Abmessungen auch nie die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen.
