Earth House bei Osaka

 - Jakob Schoof

Große zwei- bis dreigeschossige Häuser auf kleinen Grundstücken, die schmalen Gärten oft hinter hohen Mauern verborgen, die Straßen gesäumt von niedrigen Alleebäumen: dieses Bild prägt die weitläufigen Einfamilienhausgebiete im japanischen Ikeda. Eigentlich herrscht in dem Vorort nördlich des Stadtzen-trums von Osaka kein Mangel an Grün. Doch der Bauherr des Earth House von Tomohiro Hata wünschte sich mehr Kontakt zur Natur und ein Gebäude, das langlebig sein sollte, statt - wie so oft in Japan - deutlich vor Ende seiner technischen Lebensdauer abgerissen und durch einen Neubau ersetzt zu werden.

Earth House bei Osaka
Die Wohn- und Schlafräume der Familie sind im ersten Obergeschoss untergebracht. Böden, Wandverkleidungen und Decken bestehen überwiegend aus Eichenholz. © Toshiyuki Yano