Flexible Forschungsstation Ikos

Von den zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten, die auf der Erde existieren sollen, sind der Wissenschaft gerade mal zwei Millionen bekannt, der Rest lebt in unzugänglichen Lebensräumen - am Grunde der Tiefsee oder hoch oben in den Wipfeln des tropischen Regenwaldes. Bereits 1987 hatte der Architekt eine mobile, aufblasbare Forscherstation entwickelt, die wie ein riesiges Schlauchboot auf den Baumkronen aufliegt. Bei Ikos hatte er das Ziel, Aufbau, Transport und Handhabung einfacher zu gestalten. Entstanden ist eine kugelförmige mobile Wohn- und Arbeitszelle, deren Befestigungssystem an unterschiedliche örtliche Gegebenheiten angepasst werden kann. Die selbsttragende Konstruktion ist für zwei bis drei Forscher ausgelegt, die sich darin bis zu fünf Tagen aufhalten. Der witterungsgeschützte Stützpunkt mit einem Durchmesser von 3,20 m bietet auf minimalem Raum genug Platz für Arbeitsflächen, Kochgelegenheit, WC sowie drei Schlafplätze in Hängematten.

Flexible Forschungsstation Ikos
© David Wolozan