Technik: Künstliche Transparenz (Teil 2)

Lichtdurchlässige Kunststoffprodukte haben in der Architektur ihren festen Platz. Wo geringes Gewicht, eine hohe Belastbarkeit und niedrige Kosten gefordert sind, bieten sie oft Vorteile gegenüber mineralischem Glas. Herrschte bis vor einigen Jahren noch das zum Teil berechtigte Vorurteil, dass viele Kunststoffe unter UV-Strahlung vergilben und als minderwertiges, kurzlebiges Billigprodukt einzustufen sind, so gelten sie heute als Ausdruck einer zeitgemäßen Architektur. Sie werden nicht nur für temporäre Ausstellungsbauten sondern auch für dauerhafte Lösungen geschätzt. Fassaden von Lagerhallen werden zu großflächig bedruckten Kunstwerken, Wellplatten schmücken Museen und städtische Plätze mit ihren Lichteffekten bei Tag und Nacht. Dieser Imagewechsel ist zu einem beträchtlichen Teil auf die sich ständig verbessernde Qualität und Vielfalt der Ausgangsstoffe und ihrer Modifikatoren zurückzuführen, die ein immer breiteres Anwendungsspektrum abdecken.

Technik: Künstliche Transparenz (Teil 2)
© Frank Kaltenbach