Technik: Hochwasserschäden in Dresden an historischen und zeitgenössischen Gebäuden

Als »Flutkatastrophe« fand das jüngste Hochwasser der Elbe Eingang in die Medien. Über Tage verfolgte die Öffentlichkeit die steigenden Pegel und die Anstrengungen zur Sicherung von Baudenkmälern, Wohnhäusern und ganzen Stadtteilen. Zwar ist eine ganze Reihe von Orten schlimmer betroffen, doch Dresden als erste größere Stadt entlang des Flusslaufes in Deutschland erfuhr besondere Aufmerksamkeit. Die beeindruckenden historischen Bauten der Altstadt standen unter Wasser. Das barocke Ensemble von Semperoper, Zwinger, Schloss, Hofkirche und Brühlscher Terrasse wurde teilweise von der Weißeritz, später von der Elbe überflutet. Das nachdrückende Grundwasser tat ein Übriges. Die Semperoper beispielsweise ist so stark betroffen, dass hier noch monatelang keine Vorstellungen stattfinden können. Hier wie auch am Zwinger hatte man das Auspumpen aufgegeben, als mehr Wasser nachfloss als abgepumpt werden konnte. Bühnentechnik, Requisiten und Instrumente wurden teilweise zerstört, Vorstellungen finden derzeit nur eingeschränkt in Ausweichquartieren statt. Im Keller der Gemäldegalerie des Zwingers lagerten die Gemälde, die nicht in der Ausstellung gezeigt werden. Bis auf fünf großformatige Werke konnten alle geborgen werden, doch künftig wird man die Depots besser sichern müssen.

Technik: Hochwasserschäden in Dresden an historischen und zeitgenössischen Gebäuden
© Michael Kappeler/ddp