Noch vor wenigen Jahren versicherten die Wahlplakate an den Straßenrändern der Österreichischen Hauptstadt »Wien bleibt Wien«. Während die Silhouetten von Paris, London und Frankfurt/M. zu Leitbildern moderner Stadtentwicklung emporgeschossen waren, schien die ehemalige K. K. Metropole nicht über ihren nostalgischen Charme hinausgekommen zu sein. Dass Österreich - inzwischen Mitglied der EU - alles erdenkliche tut, um diesem zwar sympathischen, als Global Player aber unprofessionellen Image entgegen zu steuern, ist anhand der unzähligen Umstrukturierungsmaßnahmen nicht mehr zu übersehen. Anstatt jedoch auf der grünen Wiese neu zu bauen, ist es Wiener Tradition, für zukünftige Entwicklungen lieber bestehende Bausubstanz zu »adaptieren«.
