Der Schrankturm entstand ursprünglich für die Ausstellung »Le Affinitä Elettive« - Wahlverwandtschaften- der XVII. Triennale Mailand im Frühjahr 1985. In Deutschland war er dann im Sommer 1985 in Köln auf Ungers Ausstellung »Sieben Variationen des Raumes über die Sieben Leuchter der Baukunst von John Ruskin« zu sehen, später auch bei der teilweisen Übernahme der Installationen der Triennale im design centrum stuttgart. Von der Triennale waren 21 Architekten aus neun Ländern eingeladen worden, Objekte des Wohnens zu entwerfen, die ihre persönlichen Anschauungen und Empfindungen deutlich machen, gleichzeitig ihre Wurzeln zeigen und ihre Neigung für andere Künstler, Orte, Werke, Epochen, Materialien und Formen. Im Goethischen Sinne sollten sie ihre »Wahlverwandtschaften« in den Projekten zum Ausdruck bringen.
