Die Kontinuität in Ernst Giseis Werk lässt sich nicht nur an der architektonischen Gestaltung verfolgen, sie betrifft in gleicher Weise die Gesamtanlage seiner Bauten. Ob Wohnhaus, Schule oder Gemeindezentrum, die Anlage entspricht im Wesentlichen dem Organismus einer Stadt, mit Plätzen und Wegen. Der Brunnen als zentraler Ort in diesem Mikrokosmos, der Kommunikation stimulieren und befriedigen kann, findet sich schon bei einer der ersten Schulen, dem Sekundarschulhaus Letzi in Zürich. Stein und Formgebung sind immer auf den besonderen Ort bezogen, der Brunnen kein zufälliges dekoratives Accessoire, sondern Bestandteil der sehr sorgfältigen Umgebungsgestaltung.
