Technik: »Im Idealfall wird der Raum selbst zum Erzähler« - im Gespräch mit Uwe R. Brückner

 - Christian Schittich

Atelier Brückner gehört zu den international führenden Büros für Szenografie. Sein Aufgabenspektrum reicht von der klassischen Ausstellungsgestaltung in Museen über die Inszenierung von Markenwelten bis zum Entwurf kompletter Expo-Pavillons wie zuletzt im koreanischen Yeosu. Die offenen Arbeitsräume des Ateliers in einem ehemaligen von Rolf Gutbrod entworfenen Industriebau in der Krefelder Straße in Stuttgart strahlen den Charakter einer kreativen Werkstatt aus. Die Atmosphäre hier ist ausgesprochen international, denn nicht nur die in Arbeit befindlichen Projekte sind über alle Welt verstreut, auch die aktuell etwa 80 Mitarbeiter stammen aus 18 verschiedenen Ländern. Gut die Hälfte davon sind ausgebildete Architekten und Innenarchitekten, der Rest verteilt sich auf 15 verschiedene Berufe, die vom Typografen über den Mediengestalter bis zum Historiker reichen. Uwe R. Brückner selbst, der kreative Kopf des Büros, ist studierter Architekt und Bühnenbildner und unterrichtet als Professor für Szenografie in Basel und Shanghai mit einem interdisziplinären Ansatz, der von der Architektur bis zur Dramaturgie reicht. Wir sprachen mit ihm über Intention und Möglichkeiten der Szenografie sowie über Konzept und Entstehung des im vergangenen Mai eröffneten Staatlichen Museums für Archäologie in Chemnitz (smac, s. S. 1032ff.

Technik: »Im Idealfall wird der Raum selbst zum Erzähler« - im Gespräch mit Uwe R. Brückner
© Christian Schittich