Im feuchtheißen Sumpfgebiet von Asmat im Süden von West-Papua leben heute schätzungsweise 50 000 bis 60 000 Menschen. Viele von ihnen sind indonesische Einwanderer, so genannte Transmigrasi, sowie Mischlinge. Das Sumpf- oder Schwemmland wird von vielen miteinander verbundenen Flüssen durchzogen, die im zentralen Hochland entspringen. Da der Urwald mit seinen über vierzig Meter hohen Bäumen, Schlingpflanzen und mehrschichtigem Unterholz nahezu undurchdringlich ist, spielt sich das Leben hauptsächlich an den Flussufern ab.
