Soziales Zentrum Padre Rubinos in La Coruña - Architektur soll im Hintergrund bleiben

Das Büro von Elsa Urquijo liegt im historischen Zentrum von La Coruña, in einem Altbau mit typisch galizischen Galerías. Das sind gläserne, unbeheizte Erker, die ursprünglich dem Lagern von Lebensmitteln oder dem Trocknen der Wäsche dienten. Elsa Urquijo hat sie ganz pragmatisch zum Stauraum für Baustoffmuster, Fachbücher und Aktenordner umfunktioniert. Doch auch getrocknete Blumensträuße, vergoldete Bilderrahmen und ein Klavier stehen in ihrem Studio - Dinge, die der geschäftigen Betriebsamkeit ihres Architekturbüros eine sinnliche und entspannte Atmosphäre verleihen. Auch in ihrer Arbeit schlägt die Architektin einen großen Bogen. Einen Namen gemacht hat sie sich durch die Läden für das Mode-label Zara. Doch für die Stiftung des Großunternehmers Amancio Ortegas, einem der reichsten Männer der Welt, übernimmt sie auch Bauaufgaben mit sozialem Inhalt. Eines der bislang wichtigsten realisierten Projekte ist das Soziale Zentrum Padre Rubinos in ihrer Heimatstadt La Coruña. Detail hat mit der erfolgreichen und doch schüchtern wirkenden Architektin in ihrem Büro in La Coruña gesprochen.

Soziales Zentrum Padre Rubinos in La Coruña - Architektur soll im Hintergrund bleiben
© Elsa Urquijo Arquitects