Waagerecht verschaltes mit Schwemmsteinen ausgeriegeltes Fachwerk. Die Innenwand wird mit 24 mm starken rauhen Brettern waagerecht verschalt und mit 22 mm starker, maschinengehobelter, ungestrichener Schalung senkrecht verbrettert. Die Bretterstöße der äußeren Verschalung decken die senkrechten Deckbretter. Diese sind für die Erscheinung des Hauses sehr wichtig, weil sie die Außenwand entscheidend gliedern. Um eine gleichmäßige Breite in der Ansicht der Bretter zu erzielen, kann die waagerechte Verschalung auch auf Zahnleisten aufgenagelt werden. Werden die Hauskanten nicht wie auf Seite 42 durch senkrechte Bretter gedeckt, sondern laufen die waagerechten Schalungsbretter in der Ecke auf Gehrung zusammen, so ist das Hirnholz zu imprägnieren und es muß auf eine besonders sorgfältige, gut zusammenpassende Ausführung geachtet werden.
Wird eine Jalousieverschalung angewandt, so muß die Nut immer im oberen Brett eingefräßt sein. Die Feder des unteren Brettes darf die Nut nicht vollkommen ausfüllen, damit das Holz arbeiten kann. Die Profilierung der Bretter ist bei der Jalousieverschalung so auszubilden, daß das Wasser abtropfen kann. Gegenüber den sonstigen waagerechten Verschalungen gibt die Jalousieverschalung leicht ein etwas starres Bild, sie wird jedoch mit Vorteil überall dort angewandt, wo schon die äußere Haut zur Wärmedichtung herangezogen werden soll, weil sie, richtig ausgeführt, vollkommen winddicht ist.






