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Nachhaltige Verbindung von Stahl und Holz

Die Lösung zur Minimierung von Wärmebrücken revolutionierte 1983 die Baubranche. Auch bei anspruchsvollen Einbausituation wie im Holzhaus Linse in Berlin setzt Isokorb bis heute Standards.

Nachhaltige Verbindung von Stahl und Holz
© Moritz Bernoully

Scharabi Architekten haben mit dem Holzhaus Linse in Berlin ein nachhaltiges Wohngebäude im urbanen Kontext geschaffen. Dort trifft eine frei auskragende Balkonkonstruktion aus Stahl auf massiven Holzbau. Die Anforderungen an den Wärme- und Schallschutz erforderten eine Lösung, die die thermische Trennung und trittschalldämmende Entkopplung sicherstellt – Schöck Isokorb T Typ S. Er ist das einzige Wärmedämmelement, das nicht zwingend einen innenliegenden Stahlbetonanschluss benötigt.

© ️ Moritz Bernoully

Hybridbauweise aus tragenden Holzmassiv-Fassaden

Der Bauherr, die Baugemeinschaft Holzhaus SL GbR, realisiert das ökologische KfW Effizienzhaus 40+ in Hybridbauweise mit 18 Wohneinheiten einschließlich einer Clusterwohnung, einem Jugendtreff und mehreren Gemeinschaftsräumen. Das 7-geschossige Wohnhaus wurde als Holzbau mit einem Wandaufbau aus Brettsperrholzelementen und einem vorgesetzten Riegelwerk zur Ausbildung der Dämmebene entworfen. Die Fassade in Richtung Straße ist mit Faserzementplatten bekleidet, die zum Hof aus Gründen der Haltbarkeit mit unbehandeltem Lärchenholz. Die Geschossdecken bestehen aus Hohlkörper-Holzelementen. Lediglich das Keller- und Erdgeschoss sowie der Erschließungskern, inklusive Treppenläufe und die Brandwände wurden in Stahlbeton umgesetzt. Die Konstruktion der in einer sogenannten Hybridbauweise ausgeführten oberen Etagen setzt sich zusammen aus tragenden Holzmassiv-Fassaden sowie einem Verbund aus Holzstützen und Stahlträgern. Auf diese Weise werden Deckenspannweiten von bis zu sechs Metern und somit nahezu stützenfreie Grundrisse ermöglicht.

© Schöck Bauteile GmbH

Stahlbaukonstruktion trifft auf Holzbauweise

Den sicheren Anschluss und die thermische Trennung der Balkone mit einer Auskragung von rund 1,20 bis 1,50 Meter sichert Isokorb Typ S. Statisch war es hierbei erforderlich, die diagonalen Zugverankerungen an die Außenwand beziehungsweise den Balkonträger an der Holzdecke zu befestigen. Für die trittschalldämmende Entkopplung wurde eine dreiteilige Stahlbau-Sandwichkonstruktion bestehend aus Stahlteilen (Knagge) und dazwischen gelegten Elastomerlagern entworfen. Die Anschlussplatte liegt auf der Holzdecke auf. Isokorb verbindet die Balkonkonstruktion und ein liegendes Stahl U-Profil, das mit Elastomerlagern vertikal und horizontal elastisch zwischen den Lagerplatten eingebettet ist. Für einen biegesteifen Anschluss wurden je zwei Isokorb Elemente übereinander angeordnet.

Mehr Informationen zur Erfolgsgeschichte von Schöck Isokorb finden Sie hier.


Hersteller: Schöck
Produkt: Isokorb


Produktkategorie: Wärmeschutz


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