Kulturbauten

Museen, Theater, Bibliotheken und Konzerthäuser: Projektdokumentationen und Fachbeiträge zu Kulturbauten – von der Raumakustik bis zur Materialität.


  • Entwerfen ohne Nutzer: Wie das UCCA Clay Museum entstanden ist

    Am Anfang des Museumsentwurfs stand ein weitgehend freigeräumtes Grundstück, aber noch kein Betreiber. Yutaka Terasaki und Bao Mengxian von Kengo Kuma & Associates berichten, wie ihr Team den Neubau auch ohne detailliertes Briefing geplant hat.

  • Das Bühnenhaus des Glasshouse Theatre besteht aus strukturierten Betonfertigteilen, der Bestandsbau des QPAC dagegen aus glattem Ortbeton. Farblich ist die Kontinuität jedoch unverkennbar.

    Glasshouse Theatre in Brisbane

    Das Glasshouse Theatre ergänzt das denkmalgeschützte Queensland Performing Arts Centre um eine fünfte, flexibel nutzbare Spielstätte für Konzerte, Opern, Tanz und Theater. Die Glasfassaden des weit auskragenden Foyers machen die Illusionskunst des Theaters auch nach außen sichtbar.

  • Das Kloster bestand ursprünglich aus vier Flügeln um einen Kreuz­gang. Im Süden schließt eine flache, einschiffige Kirche an. Den Kopfbau mit drei Apsiden, Glockenturm und Querschiff erhielt sie im 13. Jahrhundert.

    Kloster Santa María de Sijena

    Mit der Restaurierung des Klosters Santa Maria de Sijena bewahren Pemán y Franco und Sebastián die Spuren von Zerstörung, Wiederaufbau und Verfall aus 800 Jahren. Jetzt haben sie den Ost- und Nordflügel zu einem Ausstellungsraum für die Kunstschätze des Konvents umgestaltet.

  • Das neue Opernhaus in Shanghai steht auf dem Weltausstellungsgelände von 2010 am Ufer des Huangpu. Der chinesische Fünfjahresplan bezeichnet das Gebäude als Schlüssel für die kulturelle Entwicklung der Metropole.

     „Opernhäuser sind Bildungsstätten" 

    2008 hat Snøhetta in Oslo das Opernhaus neu erfunden. Wie hat sich der Gebäudetyp seither weiterentwickelt? Mitbegründer Kjetil Thorsen über die neue Oper in Shanghai, über altbewährte Grundrisse und neue Aufgaben für Kulturinstitutionen und über den verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln.

  • „Wir wollen die Illusionskunst des Theaters in unserem Entwurf abbilden"

    In Brisbane finden 2032 die Olympischen Sommerspiele statt. Doch die Stadt rüstet sich auch kulturell für die Zukunft: Anfang 2026 haben Blight Rayner Architecture und Snøhetta das Glasshouse Theatre fertiggestellt. Peter Brown und Michael Rayner erläutern den Entwurf.

  • Die Architekturstudentin Deborah Süß wurde mit Gold in der Kategorie Newcomer ausgezeichnet.

    Lernen von der neuen Generation

    Der Erich-Mendelsohn-Preis zeichnet mit dem Newcomer Award den Nachwuchs aus. Die drei Gewinnerprojekte 2026 betonen die Themen, die die neue Generation beschäftigen.

  • Die technischen Installationen an der Rückseite des Gebäudes täuschen etwas über die vielen sozialen Aspekte hinweg.

    Planungsprozess als Gesamtkunstwerk

    Der Umbau einer Metallwerkstatt in Madrid im Auftrag ging weit über die Architektur hinaus. Mit ihrer Kombination aus Büro, Kulturangebot und Gastronomie setzt die Daniel and Nina Carasso Foundation ein - ziemlich aufwändiges - Zeichen für Prozesskultur im Bauwesen.

  • Die leichte Erhöhung des Holzbaus betont die neue städtebauliche Setzung südlich des früheren Grundstücks. Treppenstufen führen zu den gläsernen Türen des Eingangsbereichs.

    Das soziale Herz von Markelfingen

    Vom Yoga bis zur Oldieparty: Mit der Mehrzweckhalle Markelfingen am Bodensee haben Steimle Architekten einen Treffpunkt für alle Generationen geplant. Unter der weit auskragenden Kassettendecke sind anpassbare Räume in Holzbauweise entstanden.

  • Annabelle Selldorf

    Wer hat das letzte Wort, Frau Selldorf?

    Als Kind wollte die in New York lebende Kölnerin auf keinen Fall Architektin werden. Im Interview spricht sie über ihren Werdegang, gute Details und warum es gut ist, ein fertiges Projekt loszulassen.