Kulturbauten

Museen, Theater, Bibliotheken und Konzerthäuser: Projektdokumentationen und Fachbeiträge zu Kulturbauten – von der Raumakustik bis zur Materialität.

  • Das Bühnenhaus des Glasshouse Theatre besteht aus strukturierten Betonfertigteilen, der Bestandsbau des QPAC dagegen aus glattem Ortbeton. Farblich ist die Kontinuität jedoch unverkennbar.

    Glasshouse Theatre in Brisbane

    Das Glasshouse Theatre ergänzt das denkmalgeschützte Queensland Performing Arts Centre um eine fünfte, flexibel nutzbare Spielstätte für Konzerte, Opern, Tanz und Theater. Die Glasfassaden des weit auskragenden Foyers machen die Illusionskunst des Theaters auch nach außen sichtbar.

  • Das Kloster bestand ursprünglich aus vier Flügeln um einen Kreuz­gang. Im Süden schließt eine flache, einschiffige Kirche an. Den Kopfbau mit drei Apsiden, Glockenturm und Querschiff erhielt sie im 13. Jahrhundert.

    Kloster Santa María de Sijena

    Mit der Restaurierung des Klosters Santa Maria de Sijena bewahren Pemán y Franco und Sebastián die Spuren von Zerstörung, Wiederaufbau und Verfall aus 800 Jahren. Jetzt haben sie den Ost- und Nordflügel zu einem Ausstellungsraum für die Kunstschätze des Konvents umgestaltet.


  • Die leichte Erhöhung des Holzbaus betont die neue städtebauliche Setzung südlich des früheren Grundstücks. Treppenstufen führen zu den gläsernen Türen des Eingangsbereichs.

    Das soziale Herz von Markelfingen

    Vom Yoga bis zur Oldieparty: Mit der Mehrzweckhalle Markelfingen am Bodensee haben Steimle Architekten einen Treffpunkt für alle Generationen geplant. Unter der weit auskragenden Kassettendecke sind anpassbare Räume in Holzbauweise entstanden.

  • Annabelle Selldorf

    Wer hat das letzte Wort, Frau Selldorf?

    Als Kind wollte die in New York lebende Kölnerin auf keinen Fall Architektin werden. Im Interview spricht sie über ihren Werdegang, gute Details und warum es gut ist, ein fertiges Projekt loszulassen.

  • Pavilion of the Sliding Doors von Piertzovanis Toews

    Architektur trägt Verantwortung

    Die Gewinnerinnen und Gewinner der Iconic Awards 2026 setzen auf Materialbewusstsein und die Stärkung lokaler Strukturen. Diese Projekte haben die Jury überzeugt.

  • Das eigentliche Stadttor an Wiesbadens südöstlicher Einfahrt

    Alte Häuser, neue Aufgaben

    Kirchen, Tankstellen und Kioske sind Treffpunkte und Alltagsorte. Wir sprechen mit Geog Ebbing über neue Chancen für das große Aufgabenfeld Bauen im Bestand. Was macht anonyme Alltagsarchitekturen so besonders?

  • Ma Yansong

    Wer baut, erzählt

    Der Gründer von MAD Architects über das Museum Fenix in Rotterdam, den prägenden Hutong seiner Kindheit und die Grenzen der KI im Entwurf.

  • Finlandia-Halle in Helsinki

    Aalto wird Weltkulturerbe

    In Finnland ist Alvar Aalto schon seit längerem ein Nationalheiliger der Architektur. Jetzt hat die Unesco 13 Gebäude von ihm sowie seinen Ehefrauen Aino und Elissa in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

  • Blick von Süden auf den ehemaligen Pferdestall und den angrenzenden Speicher

    Gemeinschaft im Pferdestall

    Das landwirtschaftliche Gut Alt-Biesdorf in Berlin erhielt durch D/Form Architekten eine Nachnutzung als Quartierszentrum mit zwölf Mieteinheiten. Die Sanierung schützt das Gut vor dem Verfall und schafft neuen Raum, ohne ihm seine Identität zu nehmen.

  • Luftaufnahme des Brückenmuseums

    Mikromuseum für historische Brücken von Luo Studio

    Eigentlich war an der Touristenstraße im südchinesischen Hügelland nur eine künstlerisch gestaltete Raststätte geplant. Luo Studio entwickelten daraus ein Ausstellungsgebäude, das den historischen Brückenbau der Region feiert.

  • Die Oberflächen des Innenraumes bestehen aus Sichtbeton und Sperrholzplatten und stehen im Kontrast zueinander.

    Hiraya Pavillon in Sapporo von YKAA

    YKAA realisieren im Süden der Insel Hokkaido einen Pavillon auf kleinstem Raum. Der bewusste Umgang mit der Umgebung und der Kultur spiegelt sich in der Entstehung des neuen Gemeinschaftsortes wider.