Inklusionszentrum bei Barcelona
Eine alte Textilfabrik hat sich in ein Tageszentrum für Menschen mit Behinderungen verwandelt. Als öffentliches Gebäude mitten in der Stadt steht es für ein völlig neues Verständnis von Inklusion.
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Eine alte Textilfabrik hat sich in ein Tageszentrum für Menschen mit Behinderungen verwandelt. Als öffentliches Gebäude mitten in der Stadt steht es für ein völlig neues Verständnis von Inklusion.

In Leuven haben Lava architecten aus einem alten Missionshaus einen Ort geschaffen, an dem Zirkus, Musik, Theater und Tanz unter einem Dach koexistieren. Starker Schallschutz ist hier Voraussetzung für soziales Miteinander.

Das jüdische Museum in Šeduva erinnert an die Kultur osteuropäischer Kleinstädte vor dem Zweiten Weltkrieg. Lahdelma & Mahlamäki Architects aus Finnland haben mit dem Neubau die kleinteilige Struktur des Orts nachempfunden, dessen Bewohnerschaft 1941 von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet wurde.

Das Glasshouse Theatre ergänzt das denkmalgeschützte Queensland Performing Arts Centre um eine fünfte, flexibel nutzbare Spielstätte für Konzerte, Opern, Tanz und Theater. Die Glasfassaden des weit auskragenden Foyers machen die Illusionskunst des Theaters auch nach außen sichtbar.

Mit der Restaurierung des Klosters Santa Maria de Sijena bewahren Pemán y Franco und Sebastián die Spuren von Zerstörung, Wiederaufbau und Verfall aus 800 Jahren. Jetzt haben sie den Ost- und Nordflügel zu einem Ausstellungsraum für die Kunstschätze des Konvents umgestaltet.

Mit dem neuen UCCA Clay Museum führt die chinesische Millionenstadt Yixing ihre jahrtausendealte Tradition der Keramikherstellung fort. Unter dem Panzer aus roten Tonplatten öffnen sich Ausstellungsräume mit offenen Holzdachstühlen – ein ausdrucksstarker Ort für die Präsentation moderner Keramikkunst.

Wohnungen für Obdachlose sind oft aus Containern aufgestapelt. Auch der Übernachtungsschutz von Hild und K nutzt die Vorzüge der Vorfertigung. Mit liebevollen Details hat das Münchner Büro jedoch einen robusten Bau geschaffen, der Wärme und Heimatgefühl vermittelt.

Aus Holzraummodulen auf einem Sockelbau in Holzskelettbauweise haben Riehle Koeth ein Pilotprojekt für zukunftsfähiges Bauen entwickelt. Zur Energieumwandlung wird ein Eisspeicher genutzt.

Das Hochhaus im Poblenou greift mit seiner industriell geprägten Fassade und dem Tragwerk aus Betonraummodulen die Geschichte des ehemaligen Fabrikviertels auf. Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglichte eine Bauzeit von nur drei Wochen.