Dem eigentlichen Bau der Stampflehmwände  gingen zahlreiche Versuche mit mit dem ­lokal vorhandenen Lehm voraus.
Das Wohnhaus ist in verschiedene Bau­körper gegliedert. Während die Diele ­einen Blick in das Obergeschoss gewährt, hat man im Wohnzimmer Aussicht auf die freie Landschaft.
Aufgrund seiner Geometrie und seiner Höhe war die Realisierung des Treppenturms eine besondere Herausforderung.
Bis zu 2 m lang und einheitlich 32 cm breit sind die Kalksteinblöcke in den Außen- und Innenwänden. Sie stammen aus einem Steinbruch in der Nähe von Montpellier.
Ein großer Wasserspeier entleert das Dach des Umweltbildungszentrums in eine Zisterne. Anschließend wird das Wasser zur Versorgung des Schulgartens genutzt.
Die massiven Stampf­lehmwände lassen nicht nur die einzelnen Schichten seiner Herstellung erkennen, sondern auch das hinzugefügte Abbruchmaterial.
Die Konstruktions­details sind auf den Baustoff Lehm abgestimmt. In den Außen­wänden verhindern dünne Schichten aus Trasskalkmörtel eine zu starke Erosion.
Schicht für Schicht wird ein Gemisch aus Lehm, Altmaterial und Kies zwischen zwei Schaltafeln eingebracht und verdichtet.

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