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Das Gesundheitszentrum ersetzt einen ehemaligen Stall und schließt unmittelbar  an ein bestehendes Wohngebäude an.
Der Sockelbereich ist mit Natursteinen bekleidet, die aus Abrissmaterial gewonnen wurden. Stahlanker auf Höhe der Geschossdecken sorgen für den Zusammenhalt der Konstruktion.
Die Innenwände aus Erdbeton sind in Schottenbauweise  errichtet, Laibungen meist in Bogenform ausgeführt.
Die massiven Stampf­lehmwände lassen nicht nur die einzelnen Schichten seiner Herstellung erkennen, sondern auch das hinzugefügte Abbruchmaterial.
Die Konstruktions­details sind auf den Baustoff Lehm abgestimmt. In den Außen­wänden verhindern dünne Schichten aus Trasskalkmörtel eine zu starke Erosion.
Schicht für Schicht wird ein Gemisch aus Lehm, Altmaterial und Kies zwischen zwei Schaltafeln eingebracht und verdichtet.
Die Behandlungsräume dienen Ärztinnen und Fachkräften aus verschiedenen Bereichen: Allgemeinmedizin, Zahnmedizin und Orthopädie, aber auch Physiotherapie und Logopädie.
Dem eigentlichen Bau der Stampflehmwände  gingen zahlreiche Versuche mit mit dem ­lokal vorhandenen Lehm voraus.
Das Wohnhaus ist in verschiedene Bau­körper gegliedert. Während die Diele ­einen Blick in das Obergeschoss gewährt, hat man im Wohnzimmer Aussicht auf die freie Landschaft.
Aufgrund seiner Geometrie und seiner Höhe war die Realisierung des Treppenturms eine besondere Herausforderung.

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