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Florian Nagler Architekten, Wohnhaus am Dantebad

Abgehoben: Wohnhaus am Dantebad in München

Der weitgehend seriell erstellte Neubau ist das erste Projekt des städtischen Programms »Wohnen für alle«, mit dem auf dem hochpreisigen Münchner Immobilienmarkt in kurzer Zeit Wohnraum für hilfsbedürftige Menschen und Flüchtlinge geschaffen wird. Entsprechend liegt der Schwerpunkt des Raumprogramms auf 86 1-Zimmer-Apartments, hinzu kommen 14 2,5-Zimmer-Wohnungen für Paare und kleine Familien. Alle Wohnungen werden über zwei Treppen­häuser und Laubengänge erschlossen. An den bis in das Erdgeschoss heruntergezogenen Gebäudeenden befinden sich Gemeinschaftsräume, Kellerersatzräume und der Aufzug. Eine Dachterrasse bietet Spiel- und Liegeflächen sowie die Möglichkeit, ­Gemüse und Kräuter anzupflanzen.

Zwei unterschiedliche Achsmaße von 2,91 m und 3,66 m rhythmisieren die repetitive Struktur: Zwei schmale und ein breiteres Apartment bilden eine über die Gebäudelänge neun Mal wiederholte Einheit, die sich anhand roter Rahmen auch in der Fassade ablesen lässt.

Ein massives Sonderelement ist die über die gesamte Gebäudelänge reichende Unterkonstruktion aus Ortbeton, die das Gebäude trägt und gegenüber Brandlasten aus den darunter parkenden Pkws abschirmt. Die Stellplätze konnten fast vollständig erhalten werden und stehen rechtzeitig zum Sommeranfang wieder den Besuchern des benachbarten Freibades zur Verfügung.

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Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 7+8/2017 mit dem Themenschwerpunkt »Serielles Bauen«.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 7+8/2017
Serielles Bauen, DETAIL 7+8/2017

Serielles Bauen

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