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Gianni Botsford Architects, Layered Gallery

Depot mit Durchsicht: Layered Gallery in London

Über fünf Jahre hat das Vorhaben insgesamt gedauert – mit dem Ziel eine geschlossene, gartenähnliche Innenhofstruktur auf der Rückseite der Bestandsarchitektur zu schaffen. Gianni Botsford entwarf den Anbau als filigranes, monochromes Gerüst, welches die Beziehung zwischen Innen- und Außenräumen betont und als Sequenz von Rahmen einen überlagerten Effekt erzeugt.

Das äußere Rahmengerüst ist mit nur zwei tragenden Stahlprofilen einziges strukturelles Element und aus natürlich verwitterndem Corten-Stahl gefertigt, die dahinterliegende Ebene eine Fensterfront mit schmalen Rahmenprofilen aus demselben Material. Das Motiv der Schichtung zieht sich konsequent bis ins Innere, mit einer weiteren Ebene rotbrauner Jalousien und Corten-Gitterpanelen auf Schienen, die zum Sichten und Sortieren der Sammlung dienen.

Die Layered Gallery löst in mehrfachem Sinne Hierarchien und konventionelle Ordnungsprinzipien auf. Die Sammlung kann wirken, wirkt aber nicht inszeniert hinter der Fassade scheinbar lose aneinandergefügter Rahmen. Botsford selbst sieht darin das Bild eines Baumes, dessen verzweigte Struktur geometrisch und dennoch organisch in die Höhe wächst und die Backsteinmauern der umliegenden Höfe optisch umschließt.

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Eine ausführliche Print-Dokumentation finden Sie in unserer Ausgabe DETAIL 7+8/2017 mit dem Themenschwerpunkt »Serielles Bauen«.

Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 7+8/2017
Serielles Bauen, DETAIL 7+8/2017

Serielles Bauen

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