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Erweiterung der Notaufnahme Klinikum Augsburg mit Modulen von Cadolto

Um den laufenden Betrieb am Klinikum Augsburg aufrechtzuerhalten, ist der Bau von Ausweichgebäuden nötig. Den Zuschlag für deren Bau und die Erweiterung der Notaufnahme erhielten 2016 Nickl & Partner Architekten aus München.

Das Büro konzipierte das sechsstöckige Haus als modulares Gebäude in Raumzellen-Bauweise. Cadolto lieferte 156 Einzel-module für eine Bruttogrundfläche von 8200 m², in die bereits ab Werk drei temporäre Intensivstationen und eine Dialyse eingebaut wurden. Die Notaufnahme erhielt ­eine Aufnahmestation, während die Ober­geschosse in Normalpflegestationen umgewandelt wurden. Nach der Sanierung des Hauptgebäudes wird das Ausweichgebäude wieder komplett rückgebaut. Mit einer Ausnahme: Die Erweiterung der Notaufnahme im Erdgeschoss bleibt erhalten. Dafür musste Cadolto im Untergeschoss und ­Erdgeschoss alle technischen Anlagen und Installationen, die für den Betrieb notwendig sind, so anordnen, dass sie ohne weitere ­Ergänzungen abgetrennt und die darüber liegenden Etagen abgebaut werden können. Zudem ständerten die Architekten das Gebäude auf, um es eben anzubinden. Die Aufständerung als Stahlbeton-Konstruktion enthält zusätzliche Technikräume.

Alle Bauteile und Installationen – insbesondere die sanitären Trink- und Abwasseran­lagen – mussten in Phase 1 so vorbereitet werden, dass Umbau und Nachrüstung in Phase 2 nur wenig Aufwand benötigt. Von der Auftragsvergabe bis zur Übergabe im April 2017 vergingen nur zehn Monate.

www.cadolto.com

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Cadolto, Klinikum Augsburg, Modulbau, modulares Bauen, Augsburg, Nickl & Partner

Foto: Hersteller

Dieser Artikel ist aus dem Heft:

DETAIL 7+8/2017
Serielles Bauen, DETAIL 7+8/2017

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