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Die eigene Live-Schaltung von der Baustelle

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Live-Schaltung von der Baustelle
Mit dem kostenlosen Internetdienst "qik" lässt sich über das eigene Mobiltelefon eine "Live-Schaltung" durchführen: Per Handy-Kamera können Video-Bilder aus dem Büro oder von der Baustelle weltweit übertragen werden.

Bisher mussten einige technische Hürden gemeistert werden, um ein per Handykamera aufgenommenes Video - z. B. mit aktuellen Bildern von der Baustelle - zu Projektpartnern oder Bauherren zu bringen. Damit ist jetzt Schluss: Der Internetdienst "qik" ermöglicht Video-Live-Übertragungen vom Mobiltelefon ins Internet für alle.
Nach der Anmeldung auf qik.com und der Installation einer speziellen Software auf einem qik-fähigen Mobiltelefon (eine Übersicht mit den bisher "unterstützten" Mobiltelefonen finden Sie hier) geht es los: Von nun an kann alles, was das Kamera-Auge sieht, als Live-Stream an qik.com übertragen werden. Dabei kann individuell festgelegt werden, ob ein Video "privat" oder öffentlich verfügbar sein soll. Letztere erscheinen auf der qik-Website für jedermann sichtbar.
Während einer Live-Übertragung mit qik ist die Interaktion zwischen Empfänger(n) und Sender zur Zeit noch auf eine Art textbasierten Chat beschränkt. Wer als Zuschauer bzw. Zuhörer seine Anmerkungen nicht gerne tippt, sollte also parallel zum Telefon greifen. (Sofern der Filmende unterwegs ist, würde er in diesem Fall ein weiteres Handy benötigen.)

Kostenfalle Handytarif

Bei der Nutzung des Live-Streamings per Mobiltelefon werden sehr hohe Daten-Mengen übertragen. Um unliebsame Überraschungen bei der nächsten Handyrechnung zu vermeiden, sollte man "qik" nur mit einer sogenannten "Flatrate" für die mobile Datenübertragung nutzen.

"qik" als Video-Speicher

Nach der Live-Übertragung bleiben die Videos auf qik.com weiter zugänglich. Der Internetdienst wird damit zum Online-Speicher für die per Handy aufgenommenen Filme. Auch die Einbindung der Videos in Internetseiten oder Blogs durch das Einfügen einiger Code-Zeilen ist möglich., wie das Beispiel mit Architekt Dan Meis (s. u.) zeigt.

Einsatzmöglichkeiten für Architekten

Da "qik" für das Senden lediglich ein Mobiltelefon erfordert, eignet sich das System natürlich bestens für Architekten, die damit z. B. aktuelle Bilder von der Baustelle an das eigene Büro, an Projektpartner oder Bauherren senden möchten. Darüber hinaus sind Einsatz-Szenarien im Rahmen von Besprechungen oder Vorträgen denkbar.



Einsatzbeispiel: Interview mit dem US-amerikanischen Architekten Dan Meis - aufgenommen mit qik

Bildnachweis Artikelfoto: aboutpixel.de, blackberry.com / Collage: E. Sturm




Eric Sturm

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Detail, 10.02.2012