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Artikel aus Heft 12/2008 »Stadtraum und Landschaft«

Lebende Wände, vertikale Gärten – vom Blumentopf zur grünen Systemfassade

Technik    S. 1454 - 1466
Autor Frank Kaltenbach |

 

Grüne Fassaden liegen im Trend. Architekten haben die positiven Auswirkungen von Pflanzenfassaden auf Mikroklima und Energiebilanz erkannt. Neben einer psychologisch angenehmen Umgebung schätzen Bauherrn den verkaufsfördernden Effekt, den diese bildhaft natürliche Oberflächen solcher »Green Buildings« auf eine zunehmend umweltbewusste Kundschaft ausüben. Waren begrünte Wände in den 1980-er Jahren das Aushängeschild von überwiegend in Deutschland gelegenen Öko-Einfamilienhäuser im Grünen, so zieren sie heute innen wie außen renommierte Museen, Hotelhallen, Edelboutiquen und Vorstandsetagen in den Zentren der Weltmetropolen. Neben den traditionellen Selbstklimmern wie wilder Wein und Pflanzen an Rankgerüsten haben sich vollflächig bepflanzte Systemfassaden etabliert, so genannte »lebende Wände« oder »vertikale Gärten«. Welche Systeme sind mittlerweile auf dem Markt? Wo sind die künstlich bewässerten, aufwändig konstruierten »Living Walls« sinnvoll? Und – weshalb können Pflanzen tatsächlich ohne jegliche Erde gedeihen und so für effektive leichte Konstruktionen eingesetzt werden? Zu den bekanntesten Beispielen zählen das Musée Branly von Jean Nouvel in Paris oder das Caixa Forum von Herzog & de Meuron in Madrid.

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Vom Blumentopf zur grünen Systemfassade – Lebende Wände und Vertikale Gärten


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Detail, 10.02.2012