Best of 2023

Die besten Bauten aus Naturmaterialien

Zum Jahresende präsentiert unsere Redaktion drei überzeugende Bauten aus Naturmaterialien.

Die besten Bauten aus Naturmaterialien
Kindergarten in Paris © 11h45 - Florent Michel

Zum Jahresende präsentieren wir Ihnen drei Bauten aus Naturmaterialien, die unsere Redaktion rundherum überzeugt haben.

© 11h45 - Florent Michel

Kindergarten in Paris von Atelier Régis Roudil

Im Auftrag der französischen Nationalverwaltung entstand nicht weit vom Eifelturm der hybride Kita-Neubau. Längsseitig ist die Holzskelettkonstruktion mit Glas ausgefacht, an den Gebäudeenden wurden weitgehend geschlossene Stampflehmkuben verwendet. Die ökologische Materialpalette setzt sich im Gebäudeinneren unter anderem in dem aus recyceltem Kork gegossenen Fußboden fort. Rund 82 % der gesamten Baumasse bestehen nach Berechnungen der Architekten aus Holz. Weiterlesen

© Daria Scagliola & Stijn Brakkee

Recycling-Pavilion in Almere

Zur Gartenschau Floriade 2022 plante das DP6 Architectuurstudio einen dreistöckigen Pavillon, der zu 95 % aus Recycling-Materialien und nachwachsenden Rohstoffen besteht. Kubische Holzmodule umrahmen ein zentrales Atrium und tragen das mit Photovoltaikanlagen ausgestattete, begrünte Dach. Selbst die 800 Stahlknoten sowie etwa 12,5 verbaute Tonnen Glas sind recycelt. Zu den inneren Wandverkleidungen aus Bio-Materialien zählen neben Flachs und Stroh auch ein Biokunststoff aus Paprikastängeln, Akustikelemente aus Pilzmyzel oder aus Gras gewonnene Zellulose. Weiterlesen

© Adrià Goula

Studierende bauen Observatorium nahe Barcelona

Inmitten der Baumkronen des Naturparkes Collserola thront das Observatorium Flora. Ein Team von Studierenden der IAAC entwarf und baute die interaktive Forschungsstation, von der aus Naturforscher die lokale Artenvielfalt aus direkter Nähe erkunden können. Neben Arbeitsflächen ist ein Raum zur Vogelbeobachtung sowie eine Wetterstation vorhanden. Dank nachhaltiger Forstwirtschaft und Holz aus der Umgebung ist das Observatorium Teil der Null-Kilometer-Philosophie. Weiterlesen

Mehr zum Thema finden Sie unter Klima & Ressourcen, in Detail 11.2023 sowie in unserer Datenbank Detail Inspiration.


  • Der siebengeschossige Neubau an der Hohlstrasse in Zürich soll ein Ladengeschoss, Flächen für öffentliche Dienstleistungen und fünf Obergeschosse mit Gewerbeflächen enthalten.

    Eisenbahnschienen als Tragwerk - wie funktioniert das? 

    Rund 180 km Gleise werden im Schweizer Bahnnetz jedes Jahr erneuert. Bisher wurde das Altmetall eingeschmolzen. Jetzt soll im Westen von Zürich das erste Gebäude mit Stahltragwerk aus gebrauchten Schienen entstehen.

  • Line Ramstad ist die neue Chefkuratorin der Oslo Biennale.

    „One Size does not fit all" 

    Fassaden aus Abfallwolle, recycelter Stahl von ausrangierten Schiffen oder Wohnraum statt Kapitalanlage: Line Ramstad, Chefkuratorin der Osloer Triennale, zeigt was passiert, wenn die Natur Vorrang hat.

  • Schatten, der mitwächst 

    Auf Spielflächen in Marzahn-Hellersdorf spendet die Pergola Persol von Urbidermis sofort Schatten. Kletterpflanzen erobern nach und nach die Seile und bilden ein zweites, grünes Dach.

  • „Haus Blick“ fügt sich in den Hang oberhalb von Hinterbrühl ein. Die EasyFalz by Kalzip® Rautenschindeln in Patina Bronze B40 ziehen sich über Dach- und Wandflächen; großzügige Verglasungen öffnen das Haus zum Garten. Advertorial

    AdvertorialIm Rhythmus des Hangs

    In Hinterbrühl entwickelten Caramel architektInnen einen dreigeschossigen Baukörper für den 45 Grad steilen Hang. EasyFalz by Kalzip Rautenschindeln in Patina Bronze B40 verkleiden sämtliche Flächen.

  • Kulturcampus Paul-Van-Ostaijen in Leuven

    In Leuven haben Lava architecten aus einem alten Missionshaus einen Ort geschaffen, an dem Zirkus, Musik, Theater und Tanz unter einem Dach koexistieren. Starker Schallschutz ist hier Voraussetzung für soziales Miteinander.

  • Bei der Architekturbiennale 2025 waren mehr Exponate zu sehen als jemals zuvor, obwohl der zentrale Ausstellungspavillon in den Giardini gesperrt war.

    Selbstausbeutung im Starzirkus 

    Bei jeder Architekturbiennale stehen die Kuratoren vor den gleichen Hindernissen: Geldknappheit, viel Bürokratie und eine Organisation, die kollektive Leistungen ignoriert. Warum tun sie sich das an? Ein Gespräch mit Albena Yaneva, die den Entstehungsprozess der Biennale 2025 ein Jahr lang beobachtet hat.