Standseilbahn-Stationen in Innsbruck

Die neue Standseilbahn bietet die direkte Verbindung von der Innsbrucker Innenstadt zum Ortsteil Hungerburg, von wo aus die bestehende Seilbahn zu den Gipfeln der Nordkette führt. Die vier neuen Stationen entwickeln sich aus einer gestalterischen Grundidee, dem Zusammenspiel zweier kontrastierender Elemente: der leichten, frei geformten Dachschale aus Glas, die an Schnee- und Gletscherlandschaften denken lässt, und dem plastisch modellierten Sockel aus Sichtbeton, der Treppen und Bahnsteige aufnimmt. Zugleich passen sich die skulpturalen Baukörper dem jeweiligen topografischen und städtebaulichen Kontext an: Die fließende Dachkonturen der Station Kongresszentrum fügen sich in den städtischen Raum ein und unterstreichen die Bewegungsrichtungen. Die Station Löwenhaus, zwischen Uferpromenade und Inn, übersetzt die Dynamik des Flusses in eine gewellte Form, akzentuiert durch die Pylone der neuen Brücke.

Standseilbahn-Stationen in Innsbruck
© Roland Halbe